Deutschland, Tauchplätze

Starnberger See, Allmannshausen/Berg, Deutschland

Starnberger See, Allmannshausen/Berg, Deutschland
5 (100%) 1

Starnberger See - Allmannshausen - DeutschlandN 47° 56′ 15.4″
E 11° 20′ 11.41″
Tiefe: 127,8 m
Fläche: 56,36 km²
Länge: 19,45 km
Breite: 4,67 km
Seehöhe: 584 Meter

Der Starnberger See (bis 1962: Würmsee) ist ein See in Bayern, 25 Kilometer südwestlich von München. Der See ist nach dem Bodensee, der Müritz, dem Chiemsee und dem Schweriner See der fünftgrößte See Deutschlands, aufgrund seiner großen Durchschnittstiefe jedoch der zweit-wasserreichste. Er bildet das gleichnamige gemeindefreie Gebiet Starnberger See im Landkreis Starnberg. Der See ist Eigentum des Freistaates Bayern, für dessen Verwaltung die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen zuständig ist.

Die Allmannshauser Steilwand bietet in verschiedenen Tiefenstufen diverse Anhalts- bzw. Pausenpunkte für Taucher. In einer Tiefe von 40 Metern befindet sich ein Warnhinweis, dass für Taucher, die mit normalen Pressluftflaschen unterwegs sind, aufgrund des Tiefenrausches, hier die maximale Tauchtiefe erreicht ist.
Die Steilwand fällt stufenweise bis auf etwa 70 Meter ab. Danach geht sie in eine Halde über bis zur tiefsten Stelle des Sees auf 127,8 m.
Vom 1. November bis 15. März ist der Tauchsport im Bereich des Naturschutzgebietes untersagt; es gibt jedoch den benachbarten Wintertauchplatz.

Anfahrt und Parken

Aus München kommend der Garmischer Autobahn in Richtung Starnberg folgen und kurz vor Starnberg die Ausfahrt Berg nehmen.
In Allmannshausen rechts in die Seeburgstr. abbiegen (Wegweiser „Wort des Lebens“, 200 Meter zu weit wäre eine Renault Werbetafel). Der Straße (30 km/h Zone) folgen bis zum Seeufer.

Grundsätzlich ist zu beachten, dass die direkte Fahrt an den See nur mit einer Zufahrtsberechtigung erlaubt ist. Fahrzeuge ohne Berechtigung müssen nach dem Entladen in Allmannshausen abgestellt werden.

Besonderheiten unter Wasser

Nach ca. 5 Minuten Richtung Südwesten (Orientierungshilfe ist die Ankerboje der Wasserwacht) trifft man in einer Tiefe von 15 – 20 m auf die Kante der Steilwand. An dieser Stelle fällt diese in schönen Terassen auf über 100 m ab. Die vielen Felspalten und Überhänge bieten diversen Fischen unterschlupf. Entlang der Wand findet sich in nördlicher Richtung nach ca. 5 Minuten ein Holzkreuz. Von hier aus kann man ostwärts entlang dem Ufer auftauchen.